Back to Live

Endlich wieder Live Musik!

 Durch das kürzlich gegründete Konzertformat „Back to live“ können Sie Musiker zu sich nach Hause einladen und Ihr eigenes Programm auswählen- oder sich einfach überraschen lassen!

 Junge hochkarätige Musiker bieten Ihnen ein großes Angebot an klassischen Werken und freuen sich, für Sie im kleinen Kreise spielen und singen zu dürfen. 

Das Ziel ist es, Musik nicht nur online zu teilen, sondern wieder für anwesende Zuhörer zu spielen, da der zwischenmenschliche Austausch ein so wichtiger Teil des Musizierens ist.

Musiker

Felicitas Schiffner

Nuron Mukumi

Annabel Hauk

Xi Zhai

Florina Ilie

Liviu Holender

Adriana Gonzalez

Felicitas Schiffner, 1997 in Lübeck geboren, debütierte vielfach solistisch mit
namhaften Orchestern, wie dem HR- Sinfonieorchester, den Göttinger Philharmonikern, mit
der Philharmonie Baden-Baden und der Deutschen Streicherphilharmonie. Kammermusikalisch spielte sie in der Reihe „Nils Mönkemeyer und junge Talente“ und ist seit 2019
Mitglied der Seiji Ozawa Academy.
Felicitas Schiffner erhielt mit 4 Jahren ersten Violinunterricht durch ihre Mutter, weiterhin
langjährigen Unterricht bei Vladislav und Denis Goldfeld und studiert seit 2016 bei Prof. Erik
Schumann, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Wertvolle musikalische
Impulse erhielt Felicitas Schiffner zudem auf Meisterkursen bei Saschko Gawriloff, Vadim
Gluzman, Donald Weilerstein, Zhakar Bron und Krzysztof Węgrzyn.
Sie ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, so zuletzt im „Washington
International Competition for Strings“, im „Schoenfeld International String Competition“ in
Harbin (China), sowie im „International Rubinstein Competition for Strings“.
Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der
Deutschen Stiftung Musikleben spielt Felicitas Schiffner eine Violine von Jean Baptiste
Vuillaume, Paris 1863, eine treuhänderische Eingabe in den Fonds aus Hamburger
Familienbesitz.

„Nuron Mukumi verbindet einfühlsame, perfekte Technik mit sicherem Blick auf die Dramaturgie der Klavierkompositionen: ein Talent, das Strenge und Spiellust verbindet.“ – Spiegel Online

Im November 2018 veröffentlichte er sein Debüt-Album „Summit“ (Genuin Classics) und erhielt schnell den Pizzicato Supersonic Award. Das Album wurde für den Opus Klassik 2019 und für die International Classical Music Awards 2020 nominiert.

Als Kind zweier Musiker wurde Nuron Mukumi 1996 in Tashkent in Usbekistan geboren. Er fing mit 6 Jahren an Klavier zu spielen. Als Schüler der „Uspenskij Musikschule für musikalisch hochbegabte Kinder“ in der Klasse von Prof. Tamara Popovich gewann er mit 7 Jahren den 1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb für Russische Musik in Kalifornien. Im gleichen Jahr begann er eine dirigentische Ausbildung bei Vladimir Neymer. Mit 8 Jahren gab er sein Dirigenten-Debüt mit dem Nationalen Sinfonieorchester Usbekistan mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in d-Moll, bei dem er zugleich den Klavierpart spielte.

Nuron Mukumi konzertierte unter anderem in folgenden Konzertorten: Mariinsky Theater St. Petersburg, Alte Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin, Sendesaal des Hessischen Rundfunks, Weilburger Schlosskonzerte, Bad Homburger Schlosskonzerte. Er spielte bei etlichen internationalen Festivals wie dem Internationalen Klavierfestival St. Petersburg, Klavier-Festival Ruhr, VP Bank Classic Festival und Biarritz Piano Festival.

Für weitere Informationen: https://www.nuronmukumi.com

Xi Zhai wurde 1987 in der chinesischen Provinz Shanxi in einer Familie von Musikern geboren. Im
Alter von 6 Jahren begann er, Klavier zu spielen und wurde ab 2001 von dem bekannten
Klavierpädagogen Dachun You in Shanghai unterrichtet. Im Jahre 2002 gab Xi Zhai in seiner
Heimatstadt Taiyuan seinen ersten Solo-Klavierabend. Nach Abschluss seines Studiums bei Dr. Zhe
Tang an der Musikhochschule Shanghai im Jahre 2009 zog Xi Zhai nach Deutschland, wo er seine
pianistische Ausbildung in der Meisterklasse von Prof. Joachim Volkmann an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main fortsetzte und mit großem Erfolg im Februar 2015
mit dem Konzert-Examen abschloss. Neben seiner pianistischen Tätigkeit ist Xi Zhai auch in der
Kammermusik, Liedbegleitung und Musik für Klavier zu vier Händen aktiv. Er studierte außerdem
Solorepetition bei Prof. Eugen Wangler und Dirigieren bei Uwe Sandler.
Am Beginn seiner internationalen Konzertkarriere standen mehrere Auszeichnungen, wie z.B. die
Goldmedaille des Toyoma Klavierwettbewerbs in Shanghai und die Silbermedaille des Asien
Musikwettebwerbs in Hong Kong. Seit Oktober 2013 ist Xi Zhai aufgrund seiner herausragenden
musikalischen Leistungen Stipendiat der arteMusica-Stiftung. Er nahm an zahlreichen
Meisterkursen teil, u.a. bei Elisabeth Leonskaja, Sir Andras Schiff, Paul Badura-Skoda, Prof.
Helmut Deutsch, Prof. Fou Tsong, Prof. Yehoved Kaplinsky und Prof. Arie Vardi.
Xi Zhai ist bereits in einigen der renommiertesten Konzertsäle aufgetreten. So spielte er z.B. 2009
im Großen Theater in Peking, und seit 2011 mehrmals in der Alten Oper in Frankfurt, wo er u.a.
Bachs monumentale Goldberg-Variationen zu Gehör brachte. Ferner spielte er im Jahre 2006 im
Rahmen des Taiyuan-Festivals anlässlich des 250. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart.
Neben seinen Solokonzerten ist Xi Zhai mit verschiedenen Orchestern und Dirigenten in China und
in Deutschland als Solist aufgetreten. Er arbeitete mit bekannten Dirigenten wie Karsten
Januschke, Erich Wächter, Elahiu von Erlenbach, Chen Xieyang, Bian Zhushan, Chen Zuohuang
und Fu Renchang zusammen.
Seit April 2018 hat Xi Zhai einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
in Frankfurt/Main.

Der Bariton Liviu Holender ist mit Beginn der aktuellen Spielzeit neues Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Nach seinem Frankfurt-Debüt im Bockenheimer Depot als Leone (Tamerlano) folgte Ein Steuermann (Tristan und Isolde).                                                                                                          Weiterhin wird er als Moralès/Dancaïro (Carmen), Marullo (Rigoletto) und Masetto (Don Giovanni) zu erleben sein. Zudem gibt er im Juni sein Debüt als Silvano (Un ballo in maschera) unter Zubin Mehta am Teatro alla Scala in Mailand. Der Österreicher war für zwei Jahre Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Dort sang er u.a. Guglielmo (Così fan tutte), Papageno (Die Zauberflöte), Schaunard (La Bohème), Oberjustizrat Hasentreffer (Henzes Der junge Lord) sowie Hans Scholl in Zimmermanns Die Weiße Rose. Als Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele 2018 sang er den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder. Bei den Bregenzer Festspielen 2019 debütierte er als Marullo in der Neuproduktion Rigoletto. Weiterhin gastierte Liviu Holender als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Nationaloper Bukarest, sowie in My Fair Lady an der Volksoper Wien. Daneben gibt er regelmäßig Liederabende und ist 2020 Mitglied der Liedakademie des Heidelberger Frühlings, geleitet von Thomas Hampson.

Die guatemaltekische Sopranistin Adriana González gibt an der Oper Frankfurt als Gräfin Almaviva ihr Deutschlanddebüt. Sie ist Gewinnerin des von Placido Domingo initiierten Gesangswettbewerbes Operalia 2019 und des Pepita Embil Zarzuela Preises in Prag. Kommende Engagements beinhalten Mimì (La Bohème) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, beim Harousai Tokyo Spring Festival und an der Opéra de Toulon, wo sie auch Micaëla (Carmen) singen wird ebenso wie Titelpartie in der Uraufführung von Jaume Pahissas Marianela am Teatro de la Zarzuela in Madrid. Die Partie der Gräfin Almaviva wird sie auch an das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg führen. Ihre erste, im Frühjahr 2020 veröffentlichte,  Aufnahme Mélodies Dussaut & Covalti (Audax Records) mit dem Dirgenten und Pianisten Iñaki Encina Oyón wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2009 erhilet sie den New Upcoming Artist Award der Hemeroteca Nacional de Guatemala. Nach Abschluss ihres Studiums an der Universidad del Valle de Guatemala, war sie 2017/18 Mitglied der Académie de l’Opéra national de Paris, wo sie als Zerlina (Don Giovanni), Despina (Così fan tutte) und Sapho/Iphise (Les fêtes d’Hébé) zu erleben war. Bevor sie das Opernstudio in Paris verließ, erhielt sie 2017 den Prix Lyrique du Cercle Carpeaux. 2016 wurde sie mit dem 1. Preis beim Internationalen Otto-Edelmann-Gesangswettbewerb Wien sowie dem Oper Burg Gars Preis für ihre Interpretation der Pamina (Die Zauberflöte) ausgezeichnet sowie 2017 mit dem 2. Preis beim Concurso Tenor Viñas im Grand Teatre del Liceu. Adriana González war Mitglied im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich. 

Die Sopranistin Florina Ilie wechselte zu Beginn der Saison vom Opernstudio, dem sie seit 2018/19 angehörte, in das Ensemble der Oper Frankfurt. In der Spielzeit 2019/20 gab sie ihre Rollendebüts als Ilia (Idomeneo) und Eine Dame (Das geheime Königreich), gefolgt von Gilda (Rigoletto). Zudem übernahm sie den Sopranpart in Haydns Die Schöpfung im Rahmen des 5. Museumskonzerts in der Alten Oper. Ihre Debüts als Die heilige Jungfrau (Jeanne d’Arc au bûcher) und Zerlina (Don Giovanni) mussten bedingt durch das Coronavirus entfallen. Die ersten Frankfurter Partien der gebürtigen Rumänin waren u. a. Erste Waldelfe (Rusalka), Eine italienische Sängerin (Capriccio), Najade (Ariadne auf Naxos), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Valencienne (Die lustige Witwe) und Barbarina (Le nozze di Figaro). An der Nationaloper ihrer Heimatstadt Bukarest verkörperte sie Adina (L’elisir d’amore) und trat mit Pamina, Susanna, Donna Elvira und Despina mehrfach als Mozart-Interpretin in Erscheinung. In Produktionen der Jungen Oper Österreich sang sie u. a. Humperdincks Gretel und Mozarts Serpetta (La finta giardiniera), beim Festival Oper Klosterneuburg verkörperte sie Annina (La traviata) und Alice (Rossinis Le comte Oryund gab zuletzt ihr Debüt als Antonia (Hoffmanns Erzählungen). Mehrfach wurde Florina Ilie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u. a. mit Ersten Preisen beim Paul Constantinescu Wettbewerb, beim Ada Burlui Liedwettbewerb, beim Sabin Dragoi Wettbewerb sowie mit dem Förderpreis Otto Edelmann des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel. Nach ihrer Gesangsausbildung an der Universität für Musik in Bukarest vervollständigte sie ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser.

Hörbeispiele

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